Geschrieben am December 16th, 2008 von Gleb
Läuft bei meinem Lieblings-Shoppingclub brands4friends derzeit eine vorweihnachtliche Guerilla-Marketing-Kampagne, oder wie kann ich mir die plötzliche Häufung auffällig „neutraler“ Kommentare unter verschiedenen Namen, jedoch gleichen IP-Adressen erklären?
Hallo,
bin auch seit paar wochen bei brands4friends dabei. Habe noch nichts bestellt, weil ich mich nicht entscheiden kann… Obwohl bei diesen preisen würde es ja keine grosse rolle spielen: So ein onlineshop hat schon was gutes. Gerade jetzt, wo alle in der stadt die weihnachtseinkäufe tätigen, mache ich das bequem von zuhause (oder von der arbeit ;-)) aus.
jetzt schon frohe festtage,
alice
Mal ehrlich: Geht es noch auffälliger, oder ist es einfach ein blöde Zufall? Der obige Kommentar ist bereits No. 3.
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Geschrieben am December 11th, 2008 von Gleb

Vor kurzem habe ich euch pauldirekt vorgestellt, das neue „brands4friends“ für Technikallerlei aus dem Hause Tiburon (u.a. getmobile AG). Der Theorie folgt nun die Praxis: Ich habe drei Bestellungen getätigt und bin insgesamt rundum zufrieden, was vor allem an den zwei folgenden Punkten liegt:
- Die Ware wird viel schneller geliefert als bei brands4friends.
- Die Preise können sich wirklich sehen lassen.
Ich habe bei dem Konsumklassiker Apple iPod und einem Dyson-Staubsauger zugeschlagen. Beide Lieferungen standen nach 4-5 Tagen vor mir, was für einen geschlossenen Shopping-Club blitzschnell ist.
[ad]Auch waren beide Angebote durch Preissuchmaschinen, eBay etc. nicht zu toppen – hier punktet pauldirekt durch die günstigen Einkaufskonditionen der Schwestergesellschaft getmobile, von der übrigens auch die eingespielte Logistikinfrastruktur mitbenutzt wird.
Zwei Kleinigkeiten, die man schnell ausmerzen sollte:
- Wieso erhalte ich nach jeder Bestellung die AGBs in einer getrennten Mail zugesandt? Otto-Normal-Verbraucher dürfte das etwas verwirren – oder versucht man hier irgendeinem Urteil gerecht zu werden?
- Wenn man als Zahlungsart „Vorkasse“ wählt und dann hofft, in der Bestätigungsmail noch mal die Bankverbindung vorzufinden, wird man sitzen gelassen wie bestellt und nicht abgeholt: Entweder man notiert sie sich die Daten direkt nach dem Abschicken der Bestellung oder muss anschließend mühsam rätseln.

Fazit: Ich bin gespannt, wie sich pauldirekt weiterentwickelt: Wie so oft steht und fällt alles an den angebotenen Produkten. Sollten die Jungs öfters Verkaufsschlager wie iPods oder – ganz heiß – Spielekonsolen unter Ladenpreis bringen, dürfte der gute Paul schnell Betriebstemperatur erreichen. Tempo und Preispolitik stimmen schon mal und mit knapp 10 Jahren getmobile-Erfahrung im Rücken stimmt auch das Know-How der Gründer in punkto Logistik und Retourenmanagement.
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Geschrieben am November 22nd, 2008 von Gleb
Gott’, ist das ein schnieker 24“-LCD, eigens fabriziert für die MacBoook-Reihe: Mit dem neuen Apple LED Cinema Display könnt ihr eueren mobilen schnell in eine Desktop-Lösung umfunktionieren und auch gleich über ein separates Kabel aufladen. Weiterhin dabei: Drei USB-Ports, Kamera und Lautsprecher.
Ich brauche es wirklich absolut gar nicht, aber zugegeben juckt es doch gerade sehr intensiv… Nur: Verstehe ich das richtig, oder ist das Ding wirklich ausschließlich mit MacBooks kompatibel?
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Geschrieben am November 22nd, 2008 von Gleb

Das Shoppingclub-Karussell dreht sich weiter: Die Jungs von Tiburon (Tim Schwenke und Daniel Wild, u.a. Gründer von Getmobile) haben just Pauldirekt an den Start gebracht.
[ad] Dabei handelt es sich um kein Spin-Off von Paulsmama, sondern um einen Invitation-only-Shop für Unterhaltungselektronik in bester Vente Privee-Manier. Nette Idee: Paul, das namensgebende Gesicht, stellt die Produkte des Tages in mal mehr, mal weniger witzigen Videoclips vor.
Erfolgsverwöhnt sind die Gründer bereits allemal: Schwenke und Wild hatten bereits den Branchenprimus Brands4Friends mitfinanziert. Wenn mich nicht alles täuscht, verwendet Pauldirekt sogar dieselbe Shopping-Engine wie das große Vorbild.
Zum Einstand gab es eine Nintendo Wii-Konsole rund 25 Euro unter Ladenpreis sowie ein paar wirklich günstige iPods. Ich habe mal eine Testbestellung getätigt – bin gespannt, wie lange die Auslieferung dauert. Vom ersten Eindruck her macht das Angebot einen runden, intuitiven Eindruck: Wie so oft muss jetzt einzig und allein die Produktauswahl zeigen, ob Paul eine Zukunft hat.
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Geschrieben am October 25th, 2008 von Gleb
Die Townster-Auktion ist vorüber und wir werden von allen Seiten gelöchert, ob wir es nun gut oder schlecht finden. Demnach ein paar Takte zum Thema:
1) Natürlich sind wir auch weiterhin sehr darüber bestürzt, dass die Sache am Ende des Tages so über die Bühne gehen musste. Wir haben über ein Jahr unserer Zeit in dieses Projekt investiert, von dem hohen finanziellen Input mal ganz abgesehen.
[ad] Zuletzt verursachte das Unternehmen nur noch Kosten, die wir aus reinem Prinzipdenken heraus getragen haben, obwohl wir längst an anderen Stellen fulltime eingespannt waren. Entsprechend verlor Townster Monat für Monat wertvolles Potential, Teile seiner sehr soliden Google-Platzierungen und letztendlich auch das mühsam aufgebaute Image.
2) Auf der anderen Seite frohlocken doch wir über den Ausgang der Auktion: Frischgebackener Eigentümer unseres Babys ist der OnVista AG-Gründer Michael W. Schwetje, der dem Projekt mit einem neuen Team und viel Know-How im Rücken frischen Wind in die Segel pusten wird. Wir werden Michael & Co. nach Kräften unterstützen, damit Townster doch noch zu dem werden kann, was ursprünglich auf die Fahne geschrieben worden ist.
3) Der Endpreis ist die Diskussion nicht wert: Für uns ging es vor allem darum, eine kompetente Kraft zu finden, die Townster auch ohne uns als Fulltime-Mitarbeiter mit Kapital und ausreichend Zeitinput weiterführen möchte. Dieses Ziel haben wir nach langem Hin- und Her schlussendlich erreicht. Das der Zuschlag gemessen an den Startinvestitionen ein Schnäppchen war, ist sicherlich richtig, aber nichts, wo wir nun in eine kollektive Depression verfallen: Außer ein paar wahnwitzigen Bloggern hat keiner erwartet, ein seit etwa einem Jahr auf Sparflamme weiterbetriebenes Unternehmen mit einer eBay-Auktion zu refinanzieren.
Schließlich muss ich allen Unkenrufen trotzend doch eine Lanze für eBay brechen: Die Plattform ist für Projektverkäufe viel besser als ihr Ruf. Nicht zuletzt durch eine publikumswirksame Bewerbung der Auktion auf der eBay-Startseite verzeichnete die Verkaufsseite rund 21.000 Unique Visitors innerhalb einer Woche. Auch liegen die Verkaufsgebühren deutlich unter dem, was wir bei unserem ursprünglichen Favoriten Sedo gezahlt hätten. Fazit: Mit Sicherheit ist eBay nicht die feine englische Art, aber doch ein schneller, sauberer und vor allem kostengünstiger Exit-Kanal.
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Geschrieben am October 14th, 2008 von Gleb
Mit einem lachenden, aber vor allem weinenden Auge verweise ich auf unser Posting im Townster Corporate Blog. Kurzfassung: Wir bieten die Plattform seit heute bei eBay zum Verkauf an.
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Geschrieben am October 5th, 2008 von Gleb
Hallo allerseits - und sorry für die Funkstille! Derzeit kann ich aufgrund eines deutlich erhöhten Arbeitsaufkommens mein sonstiges Blogpensum leider nicht halten. In 1-2 Wochen sollte sich das allerdings wieder bessern, also bitte noch nicht die Bookmarks entfernen.
Bis dahin verbringe ich meine freie Zeit lieber mit meinem neuen Macbook Air…es ist für mich eine Apple-Premiere und bislang liebe ich das Teil!
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Geschrieben am September 9th, 2008 von Gleb
Ich weiß, kurze Postings ohne große Kommentare nerven total, aber hier bleibt mir alles im Halse stecken – die größte deutsche gesetzliche Krankenversicherung hatte bis vor kurzem Mustertexte zur außerordentlichen Kündigung von werdenden Müttern online, sozusagen als kleinen „Zeitersparnis-Service“ für Mutterschutz-genervte Arbeitgeber.
Das die privaten Gesellschaften unliebsame ( = zu oft kranke/zu teure) Kunden gerne mal im Rahmen ihrer AGBs rausmobben, ist bekannt – aber nun auch die GKVs? Gestern hatte die Barmer schon bei Report Mainz auf ZDF gut was beim Thema Datenschutz aufs Dach bekommen.
Hoffentlich werden mehr Menschen als gedacht in die stellenweise tatsächlich günstigeren privaten Krankenversicherung wechseln, wenn im Januar 2006 der Einheitsbeitragssatz kommt und die meisten GKV-Kunden von ihrem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen können.
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Geschrieben am September 6th, 2008 von Gleb
Immer wieder frustrierend und unterhaltsam zugleich, wie kompliziert das deutsche Steuersystem ist: Spiegel beleuchtet heute das Problem mit der Mehrwertsteuer bei belegten Brötchen – paradox? Aber hallo.
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Geschrieben am August 20th, 2008 von Gleb
Ah, sieh’ an – LinkedIn hat sich Ende April endlich die deutsche Domain (linkedin.de) geholt (rausgeklagt?). Vorher lief sie ewig auf eine leere Seite der Beteiligungsgesellschaft, die hinter dem RTL-Videodienst Clipfish steckte. Startet LinkedIn also wie bereits mehrmals angedroht endlich in Deutschland, eventuell mit Hilfe der Samwers, die an dem Unternehmen beteiligt sind? Passend dazu gibt es eine kleine Analyse bei Robert Basic.
[ad]Für mich wäre es das typische Beispiel für „Chance vertan“: Statt sich über deutsche Copycats zu beschweren, sollten die US-Vorreiter nicht andauernd die Schlüsselmärkte in Europa verpennen – LinkedIn wurde schon Ende 2002 gegründet, doch erst sechs Jahre später bemüht man sich um entsprechende Auslandsdomains.
Ich bin auch bei LinkedIn angemeldet, finde den Dienst aber überaus nervig – die Navigation ist nicht schlüssig, die Aufteilung der Profile in meinen Augen arg verbesserungswürdig im Direktvergleich zu Xing. Dass LinkedIn etwa drei Mal so viele Mitglieder (ca. 24 Millionen weltweit) hat wie die Hamburger, mag nur für Menschen von Bedeutung sein, die sehr viele internationale Kontakte, allem voran in den USA, zu pflegen haben.
Ich bleibe bei Xing, bin aber trotzdem sehr gespannt, ob durch einen Markteintritt von LinkedIn etwas Bewegung in den derzeit nicht wirklich vorhandenen Business-Netzwerk-Markt kommt.
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