Shopping-Clubs: Erfolgreich mit der Masse

Geschrieben am January 30th, 2010 von Gleb

Olaf Groß vom Shopbetreiber-Blog hat die umfassende Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß hinsichtlich der Massenmarkt-Tauglichkeit des Vertriebsmodells Shopping-Club treffend auskommentiert.

[ad] Demnach ist bereits jeder dritte deutsche Internetnutzer registriertes Mitglied bei brands4friends & Co. Persönlich erscheint mir dieses Ergebnis noch einen Tick zu optimistisch… Nichtsdestotrotz: Das sich die Shopping-Clubs entgegen ihrer kommunizierten Positionierung als exklusive Nischenangebote längst zu Massenmarktplätzen gemausert haben steht außer Frage: Von Vente-Privee (700 Mio.) über BuyVip (70 Mio.) bis hin zu brands4friends (80 Mio.) haben alle wichtigen Player für 2009 Rekordumsätze vermeldet, die kaum noch unter „Long-tail“ verbucht werden können.

In diesem Jahr interessieren mich in diesem Sektor besonders nachfolgende Fragen:

1. Wie steuert man dem Übersättigungseffekt entgegen? brands4friends ist mit über zwei Millionen angemeldeten Nutzern längst größer als viele etablierte, konventionelle Online-Shops ohne Einladungs- und Anmeldepflicht.

2. Wie schlägt man im nächsten Schritt zusätzlich bare Münze aus dem teils gigantischen Traffic? BuyVip experimentiert seit geraumer Zeit mit O2-Werbung im persönlichen Bereich des Nutzers nach dem Log-In. Vente-Privee könnte nach Aussage von CEO Jacques-Antoine Granjon „Millionen mit Werbung machen“, verzichtet jedoch darauf. brands4friends schließlich hat vor geraumer Zeit Co-Reg-Angebote im Abschluss des Checkout-Prozesses eingebunden. Da dürfte noch einiges kommen!

Veröffentlicht in Web 2.0

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachten: Der Kommentar wird vor der Freischaltung vom Blogbetreiber gegengelesen.

Über Tritus.de

Dieses Blog informiert über aktuelle Geschehnisse im Internetgeschäft, technische Innovationen, Verbraucherkuriositäten und sonstige Belange auf der Welle des modernen Zeitgeistes.

Viele Grüße,