Shopping-Clubs: Erfolgreich mit der Masse
Olaf Groß vom Shopbetreiber-Blog hat die umfassende Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß hinsichtlich der Massenmarkt-Tauglichkeit des Vertriebsmodells Shopping-Club treffend auskommentiert.
[ad] Demnach ist bereits jeder dritte deutsche Internetnutzer registriertes Mitglied bei brands4friends & Co. Persönlich erscheint mir dieses Ergebnis noch einen Tick zu optimistisch… Nichtsdestotrotz: Das sich die Shopping-Clubs entgegen ihrer kommunizierten Positionierung als exklusive Nischenangebote längst zu Massenmarktplätzen gemausert haben steht außer Frage: Von Vente-Privee (700 Mio.) über BuyVip (70 Mio.) bis hin zu brands4friends (80 Mio.) haben alle wichtigen Player für 2009 Rekordumsätze vermeldet, die kaum noch unter „Long-tail“ verbucht werden können.
In diesem Jahr interessieren mich in diesem Sektor besonders nachfolgende Fragen:
1. Wie steuert man dem Übersättigungseffekt entgegen? brands4friends ist mit über zwei Millionen angemeldeten Nutzern längst größer als viele etablierte, konventionelle Online-Shops ohne Einladungs- und Anmeldepflicht.
2. Wie schlägt man im nächsten Schritt zusätzlich bare Münze aus dem teils gigantischen Traffic? BuyVip experimentiert seit geraumer Zeit mit O2-Werbung im persönlichen Bereich des Nutzers nach dem Log-In. Vente-Privee könnte nach Aussage von CEO Jacques-Antoine Granjon „Millionen mit Werbung machen“, verzichtet jedoch darauf. brands4friends schließlich hat vor geraumer Zeit Co-Reg-Angebote im Abschluss des Checkout-Prozesses eingebunden. Da dürfte noch einiges kommen!
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