LinkedIn kommt
Ah, sieh’ an – LinkedIn hat sich Ende April endlich die deutsche Domain (linkedin.de) geholt (rausgeklagt?). Vorher lief sie ewig auf eine leere Seite der Beteiligungsgesellschaft, die hinter dem RTL-Videodienst Clipfish steckte. Startet LinkedIn also wie bereits mehrmals angedroht endlich in Deutschland, eventuell mit Hilfe der Samwers, die an dem Unternehmen beteiligt sind? Passend dazu gibt es eine kleine Analyse bei Robert Basic.
[ad]Für mich wäre es das typische Beispiel für „Chance vertan“: Statt sich über deutsche Copycats zu beschweren, sollten die US-Vorreiter nicht andauernd die Schlüsselmärkte in Europa verpennen – LinkedIn wurde schon Ende 2002 gegründet, doch erst sechs Jahre später bemüht man sich um entsprechende Auslandsdomains.
Ich bin auch bei LinkedIn angemeldet, finde den Dienst aber überaus nervig – die Navigation ist nicht schlüssig, die Aufteilung der Profile in meinen Augen arg verbesserungswürdig im Direktvergleich zu Xing. Dass LinkedIn etwa drei Mal so viele Mitglieder (ca. 24 Millionen weltweit) hat wie die Hamburger, mag nur für Menschen von Bedeutung sein, die sehr viele internationale Kontakte, allem voran in den USA, zu pflegen haben.
Ich bleibe bei Xing, bin aber trotzdem sehr gespannt, ob durch einen Markteintritt von LinkedIn etwas Bewegung in den derzeit nicht wirklich vorhandenen Business-Netzwerk-Markt kommt.
Veröffentlicht in Web 2.0

August 23rd, 2008 at 8:13 Uhr
[...] während XING durch seine Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit glänzt, erklärt sich die Bedienung des Herausforderers nicht von [...]