poshposh ist online
Nach längerer Abstinenz melde ich mich nun zurück mit einem neuen Venture: poshposh, ein exklusiver Shopping-Club für Beauty-Produkte im Prestigesegment.
Wir bieten derzeit vor allem Parfums für Damen und Herren an, hier besonders von sonst so teuren Haute-Couture-Marken wie Gucci, Prada, John Galliano, Viktor & Rolf oder Valentino. Die Ersparnis für den Nutzer liegt bei 60% und mehr unter UVP.
poshposh folgt grundsätzlich dem klassischen Vente-Privee-Model (zeitlich begrenzte Verkaufsaktionen, limitieter Bestand, invitation-only), erweitern es aber hier und da um Facetten, die meiner Meinung nach essentiell sind um das inzwischen etwas festgefahrene Club-Model nach vorne zu bringen:
- ca. 80% des Warenbestands ist ab Lager verfügbar ab, d.h. die clubüblichen Wartezeiten von 2-3 Wochen entfallen bei uns zumindest bei den meisten Angeboten. Mitunter gehen wir hier den größten Kritikpunkt an Shopping Clubs aus Nutzersicht an.
- poshposh versendet immer versandkostenfrei mit DHL. Wir gehen hier sicherlich ein unternehmerisches Risiko ein, doch ich denke, dass sich dieser Service auszahlt. brands4friends bietet derzeit genau dasselbe als zeitlich limitiertes “Special” zum Jubeläum an: Versandkostenfreie Lieferung ab 80 Euro Bestellwert bis zum 20. Mai 2010. Wir möchten das immer anbieten und zwar unabhängig vom Bestellwert.
- Wir verkaufen hochwertige Produkte. Entsprechend hochwertig sollten sie in Szene gesetzt werden, damit nicht der Eindruck einer Verramschung einkehrt: Wir haben ein zielgruppengerechtes Testimonial, mit dem wir für (fast) jedes angebotene Produkt ein moderiertes Video produzieren. Wie toll das funktionieren kann, zeigt uns derzeit TVino. Ich bin ein großer Fan!
Weitehrin schreiben wir die meisten Produkttexte redaktionell recherchiert selber und fertigen auch eigene, recht aufwendige Fotokampagnen an. Auf diese Weise bieten wir den prestigeträchtigen Herstellern auch eine prestigeträchtige Platform zum “Stealth”-Abverkauf an.
- Schließlich haben wir mit dem poshblog ein passendes Magazin-Format gelauncht, dass wir als Kommunikations- und Marketing-Tool instrumentalisieren werden. Gleichzeitig umgehen wir damit das verbreitete SEO-Problem von Shopping Clubs: Eine geschlossene Platform kann man nicht in den Google-Index pushen, einen thematisch untermalenden, mit dem Produktangebot eng verwobenen Blog jedoch umso besser.
poshposh ist ein Experiment, dass mir schon lange am Herzen liegt: Shopping Clubs sind trotz einem Anflug von Übersättigung ein nach wie vor extrem spannendes, innovationsfreudiges eCommerce-Umfeld.
Durch Faktoren wie Video können wir es stärker in den Social Commerce-Bereich lenken und wunderbar experementieren. Ich bin sehr auf die kommenden Wochen gespannt und freue mich auf euer Feedback, trotz der üblichen Kinderkrankheiten des ersten Tages im Live-Betrieb.
Um ohne Einladung eines bestehenden Mitglies reinzukommen, einfach den Einladungscode “deutsche-startups” im unteren Bereich der Startseite eingeben.
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Fortan kommt hier endlich wieder Leben auf den Blog! Den Anfang macht ein Interview mit meinem Kollegen 